Oberbauchbeschwerden
Oberbauchbeschwerden – Schmerzen und Unwohlsein im Epigastrium
Oberbauchbeschwerden (epigastrische Beschwerden) bezeichnen Schmerzen, Druckgefühl oder Unwohlsein im Bereich des Oberbauchs – der Region unterhalb des Brustbeins und oberhalb des Nabels. Sie sind eines der häufigsten Symptome, die Patienten zum Arzt führen, und gehören zum Kernbereich der Dyspepsie.
Anatomische Zuordnung
Der Oberbauch (Epigastrium) enthält Magen, Zwölffingerdarm, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Teile des Querkolons. Entsprechend vielfältig können die Ursachen für Oberbauchbeschwerden sein, weshalb eine genaue Anamnese und ggf. weiterführende Diagnostik wichtig sind.
Häufige Ursachen
- Funktionelle Störungen (funktionelle Dyspepsie) – häufigste Ursache
- Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
- Magengeschwür oder Zwölffingerdarmgeschwür
- Refluxkrankheit (GERD)
- Gallenblasensteine oder Gallenblasenentzündung
- Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Behandlung bei funktionellen Ursachen
Bei funktionellen Oberbauchbeschwerden ohne organischen Befund sind Lebensstilanpassungen und pflanzliche Arzneimittel oft der erste Behandlungsschritt. Phytopharmaka mit digestiven, carminativen und spasmolytischen Eigenschaften – wie Wacholderbeeröl, Pfefferminzöl oder Artischockenextrakt – können gezielt eingesetzt werden. Roleca® Wacholder 100 mg ist zugelassen bei dyspeptischen Beschwerden mit leichten Krämpfen, Blähungen und Völlegefühl.
Diagnostik und Alarmzeichen
Bei Oberbauchbeschwerden mit Alarmzeichen wie Gewichtsverlust, Schluckbeschwerden, persistierendem Erbrechen, Blut im Stuhl oder Beginn der Beschwerden im höheren Alter ist eine ärztliche Untersuchung zwingend erforderlich.
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